4 tägliche Essgewohnheiten die deine Gesundheit drastisch steigern

4 healthy habits

Halt, bevor es an die superheißen Tipps geht, gilt es einiges zu klären. Gesundheit steigern, ist das denn möglich? Grammatikalisch zumindest ganz einfach: gesund, gesünder, am gesündesten. Doch wer fühlt sich denn am gesündesten?

Durch Regierungs- und Medienkampagnen seit Jahren gedrillt, ist man geneigt, ersterem Typus eine gesündere Lebensweise zuzusprechen. Das kann so sein, muss aber nicht.

Verstehen wir unter Gesundheit ...

  • 1. Abwesenheit von Krankheit
  • 2. Psychische Stabilität (glücklich sein, Zufriedenheit)
  • 3. Vitalität, Kraft, Ausdauer
  • 4. Gesunde Gene

... wird schnell klar, dass mit einer Veränderung der Essgewohnheiten allein nicht alles zu bewegen ist, in Sachen Gesundheit. Doch unbestritten ist, es gibt schlechte Essgewohnheiten.

Trotzdem muss man mehr als nur Essgewohnheiten ändern um das zu führen, was wir allgemein ein gesundes Leben nennen.

Damit will ich sagen, wenn du diese Zeilen hier liest, möchtest du entweder gesund bleiben oder dich gesünder fühlen. Du hast dir schon Gedanken gemacht, was du tun könntest, um gesünder zu leben.

Jetzt möchtest du auch in Sachen Ernährung alles richtig machen. Aber du kannst nicht alles richtig machen, auch, oder schon gar nicht in Sachen Ernährung. Allerdings kannst du mit der nötigen Ausdauer, einige Gewohnheiten rund um deine Ernährung optimieren.

Die 4 Managementarten die dein Essverhalten verbessern

Die nachfolgende Auflistung der täglichen Essgewohnheiten, die deine Gesundheit drastisch steigern können, ist eine Empfehlung. Sie ist entstanden aus vielen gemeinsamen Nennern, mit wenigen echten Beweisen (die gibt es einfach nicht zu diesen Themen), aber mit viel gesundem Menschenverstand.

Entstanden sind dabei vier maßgebliche Kategorien:

  • Das Mengen-Management
  • Das Zeitmanagement
  • Das Küchenmanagement
  • Das psychologische Management

Das sind genau die Lebensbereiche, in denen man mit einer Veränderung der Essgewohnheiten ansetzen muss. Immer vorausgesetzt, du bist mit deinen derzeitigen Essgewohnheiten nicht zufrieden. Aber in diesem Fall hättest du ja gar nicht bis hier hin gelesen.

1. Das Mengen-Management: Iss dich nicht randvoll

riesen sandwhich

Iss nicht bis zum Völlegefühl! Schon immer war dies ein Ratschlag weiser Gesundheitsapostel. Mit Recht. Wenn du meistens so viel isst, bis nichts mehr geht, dann ist das genau der Punkt. Die Nahrung wird zum Gift durch die Dosis.

Du überforderst deinen Körper damit auf Dauer. Mit dem Essen aufzuhören, wenn es am schönsten ist, scheint zunächst schwer. Doch das ist nur in der ersten Woche so. Dein Magen und Darm werden sich schnell daran gewöhnen und du wirst dich nach dem Essen besser fühlen.

Dieses neue Gefühl von Leichtigkeit und mehr Leistungsstärke wird dich schnell in dieser neuen Gewohnheit bestärken!

2. Das Zeitmanagement: Iss langsam

Frau am essen

Auch das ist zunächst eine Umgewöhnung für alle Schlinger da draußen. Mindestens 30 Minuten benötigt das System in uns, um in unserem Gehirn die Meldung auszugeben: "Ich bin satt!" Viele haben dann bereits schon den dritten Nachschlag hinter sich, stimmt´s?

Am Anfang hilft es nur, sich das langsame Essen anzutrainieren. Künstliche Pausen zu machen. Bewusst zu kauen und vor allem zu genießen. Versuche bewusst, den Geschmack deiner Mahlzeiten wahrzunehmen.

Der angenehme Begleiteffekt, du bekommst ein Gespür dafür, was wirklich gut schmeckt und was lediglich mit billigen Einheits-Geschmacksverstärkern hochgepuscht wurde.

Wenn du auch nicht gleich zu einem Gourmet wirst, so lernst du aber mit der Zeit, Qualität zu erkennen. Du wirst Unterschied schmecken, zwischen der flachen Süße von weißem Zucker und der vielschichtigen Süße einer Frucht. Eine kleine Offenbarung!

3. Das Küchenmanagement: Lerne zu kochen

am kochen

Wenn du deine Essgewohnheiten ändern möchtest und dich gesünder ernähren willst, führt fast kein Weg daran vorbei. Es sei denn, du bist reich und kannst einen Koch einstellen.

Fang mit einfachen Gerichten aus simplen Grundzutaten an. Wichtig ist dabei nur, dass du so wenig wie möglich auf Fertigsoßen, -gewürze oder industriell gefertigte Komponenten zurückgreifst. Sie sind allesamt stark verarbeitet.

Die Industrie dahinter hat in der Regel einen hohen Werbeetat und dementsprechend nur noch ein niedriges Budget für die Rohzutaten übrig. Das geht immer zu Lasten der Qualität, das hast du nicht verdient.

Außerdem bekomm man mit dieser Fertignahrung meistens noch Substanzen mitgeliefert, die eher nach Medikament, als nach appetitlichen Lebensmitteln klingen. Beim Einkaufen brauchst du also gar nicht groß die Zutatenliste zu entschlüsseln.

Kaufe einfach möglichst die Lebensmittel ohne Liste oder aber mit einer sehr kurzen Auflistung. Und dann: Ran an den Topf!

4. Das psychologische Management: Locker lassen

locker lassen

Versuche immun zu werden. Nein, ich meine nicht dein Immunsystem. Das wird von allein stärker, wenn du alle vier Punkte halbwegs beherzigst. Werde immun gegen Ernährungstrends und Ideologien.

Halte dir immer wieder vor Augen, dass du nicht nur charakterlich ein Individuum bist, sondern auch in Bezug auf deinen Stoffwechsel. Was für den einen gut ist, muss für dich noch lange nicht passen.

Eine weitere Gefahr bei allen Ernährungsvorgaben und -regeln ist der Verlust deiner Lockerheit. Du solltest ab jetzt bessere Lebensmittel, langsamer und weniger zu dir nehmen. Du machst das, weil es dir Freude bereitet und es dir gut tut. Diese Begründung ist wichtig!

Fazit

Wenn du meinst, du müsstest mal einen Burger essen, dann tu das! Genieße ihn und verzichte nicht extra auf Ketchup! Dieses "locker lassen" ist nämlich der letzte Schlüssel. Ohne diesen Schlüssel wirst du die drei anderen Essgewohnheiten kaum gesundbringend in dein Leben integrieren können.

Dieser letzte Vorschlag wird dir dabei helfen, dich trotz dieser Änderungen, glücklich und unbeschwert durchs Leben essen zu können. Schließlich essen wir um zu leben und nicht umgekehrt!

Katharina

Katharina

Gesundheit steht für mich an oberster Stelle. So absolvierte ich eine Ausbildung als Ernährungsberaterin sowie eine Ausbildung als Heilpraktikerin, mit den Schwerpunkten Gewichtsreduktion und Pflanzenheilkunde. Für ein gesundes Leben muss man sich die Zeit nehmen, weshalb ich in den letzten Jahren noch stärker auf meine Work-Life Balance achte.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile es mit deinen Freunden:
Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0